Fräulein Immerglück

Stippvisite in Riga – Zu Fuß durch das UNESCO Weltkulturerbe

Riga_5Riga war bis vor gut zwei Wochen ein Reiseziel, von dem ich schon oft gehört gehört hatte – wenn es um meine Reiseplanung ging, hatte ich es allerdings nie so richtig konkret auf dem Zettel.  Denn auch, wenn es sich um eine europäische Hauptstadt handelt, war es bislang immer bei einem „ach ja – könnte man ja auch mal hin, das soll schön sein“ geblieben.
In diesem Jahr ist die lettische Hauptstadt Kulturhauptstadt Europas und durch die vielen Berichte in Blogs und Magazinen sehr viel einfacher auf dem Zettel zu haben. Und ich habe ein Wochenende vor Ort mal geschaut, ob es wirklich so schön ist. Ohne dem Blogpost etwas vorweg nehmen zu wollen: Ja, ist es! Da ich nicht so lang vor Ort war, habe ich vor allem Impressionen und Bilder gesammelt.

Einen Überblick aus der Vogelperspektive – bevor es zum Spazieren gehen durch die Stadt geht – bietet die lettische Akademie der Wissenschaften, die ein wenig so aussieht wie eine kleine Schwester der „sieben Schwestern“ in Moskau  .

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Riga eignet sich meiner Meinung nach ganz großartig für einen sehr entspannten Kurztrip, bei dem man sich vor allem treiben und das Stadtbild auf sich wirken lässt. Denn anders als die europäischen Metropolen, die man mit ganz bestimmten, weltberühmten Sehenswürdigkeiten eher auf dem Zettel hat, geht es in Riga vor allem um den Gesamteindruck mit den vielen alten Häusern (für mich zumindest).

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Die Hauptattraktion  ist die historische Altstadt mit ihren vielen schönen Gässchen und Gebäuden, die dafür gesorgt hat, dass Riga UNESCO Weltkulturerbe ist.   Sie lässt sich innerhalb eines Tages ganz gemütlich erlaufen, tragt dabei aber unbedingt bequeme Schuhe, denn ihr werdet über sehr viel Kopfsteinpflaster flanieren, während ihr euch das Rathaus (oben), die Häuserreihe „Drei Brüder“, den Dom und die vielen anderen sehenswerten Gebäude anschaut.

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Sehr hübsch ist das Jugendstil-Viertel von Riga – ich weiß nicht, ob ich schon so viele gut erhaltene Häuser nebeneinander aus dieser Epoche  gesehen habe.  Sollte ich noch mal mit ein wenig mehr Zeit kommen, würde ich gern noch mehr von den netten kleinen Läden und Cafés in der Gegend erkunden. Wie zum Beispiel das Sienna, ein Café mit Antiquitäten und vielen alten Büchern.Riga Jugendstil

 

Neben der Entdeckungstour zu Fuß gab es aber auch ein wenig Zeit für Entspannung – aber dazu mehr im nächsten Blogpost!

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