Fräulein Immerglück

Stippvisite in Riga – der Entspannungs-Part

Riga_BootstourFalls ihr euch nach meinem letzten Riga-Blogpost fragt, ob ich in der Stadt auch etwas anderes getan habe, als umher zu laufen: Aber ja! Daher folgen heute noch ein paar Tipps für entspannte Aktivitäten in Riga.  Mit dem Boot fahren, zum Beispiel. Wenn es irgendwo in einer Stadt Wasser gibt, dann bin ich dafür immer zu haben. In und bei Riga gibt es ordentlich Wasser und so war auch ein Ausflug mit einem kleinen Bötchen  drin. Die Touren (ca. eine gute halbe Stunde lang) werden an Anlegern am Stadtkanal angeboten, was übrigens auch in Echt so idyllisch ist, wie es auf den Fotos aussieht. Vom Kanal geht es auch in den Hafen, so dass ihr das Stadtpanorama vom Wasser genießen könnt.P1020157

Riga_Blick aufs Wasser

Danach haben wir uns noch mal in der Innenstadt Rigas umgeschaut – diesmal, um noch etwas zum mit-nach-Hause-Bringen zu finden. Falls ihr genau so heiß auf Süßes seid wie ich (oder jemandem damit eine Freude machen wollt), schaut in einer Filiale der lettischen Schokoladen-Firma Laima vorbei. Die günstigen Preise und teilweise sehr bunten oder kitschigen Verpackungen haben mich zuerst ja skeptisch gemacht, ich habe aber ein paar wirkliche leckere Pralinen und Schokoriegel gefunden. (Ein paar merkwürdige auch: Zartbitter-Knister-Irgendwas zum Beispiel. Aber auch cool als Mitbringsel)

Riga_8

Riga_9

Nach so vielen Eindrücken (und so viel Umherlaufen) war uns dann irgendwann nach einer Pause. Und nach Füße hochlegen! Tatsächlich haben wir einen sehr netten Laden gefunden, in dem beides geht, dem Apsara Teehaus am Stadtkanal. Bei über 100 Teesorten und vielen Kuchen und Teilchen hat man im Erdgeschoss die Qual der Wahl. Nachdem wir die Aufgabe gemeistert hatten, ging es eine Etage nach oben. Dort hieß es: Schuhe aus und ein wenig im Asia-Style auf den gemütlichen Kissen auf dem Boden entspannen und auf den Kanal schauen. Herrlich!PicCollage

Da ich abends auf Veranstaltungen unterwegs war, kann ich zu den Restaurants in der Stadt nicht so viel beitragen. Mir ist aber aufgefallen, dass es in der Innenstadt sehr viele, sehr hübsche und einladend aussehende Restaurants gegeben hat – die „Hier-würde-ich-gern-essen-gehen-Dichte“ war definitiv höher als woanders. Und wenn ihr abends den Blick auf die Stadt genießen wollt,  nehmt einen Drink in der Skyline Bar des Radisson Blu Hotel Latvija – die Aussicht ist ziemlich beeindruckend!

Damit kommen wir zur entspannendsten Tätigkeit überhaupt: Übernachtet haben wir im Radisson Blu Hotel Elizabete, das sehr zentral am Park gelegen ist – in ein paar Minuten ist man mitten in der Fußgängerzone. Das Hotel ist sehr modern und stylisch und mein Zimmer war ziemlich geräumig. Der eigentliche Knüller aber war das Bett: Ich weiß nicht, wann ich zuletzt so bequem geschlafen habe und hätte es am liebsten mit nach Hause genommen. Wenn ihr ein etwas besseres Hotel in guter Lage sucht, ist das Elizabete auf jeden Fall eine gute Wahl.

Riga Radisson Blu

Das war es auch schon mit meiner Stippvisite! Ich wäre gern noch ein wenig länger geblieben, aber für einen ersten Eindruck hat es gereicht!

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