Fräulein Immerglück

Mdina: Stadt der Stille

Mdina Reisetipps 10So – wie versprochen geht es hier aber nun wirklich weiter mit Malta und ich nehme euch mit in die Stadt Mdina. Ungefähr 40 Busminuten von Valletta entfernt trohnt diese auf einem Plateau im Inselinneren – ein Ort, den ein ganz besonderes Flair umgibt, und der schwer vergleichbar mit irgendeiner anderen Stadt ist, die ich ich bislang besucht habe. 

VON SANDSTEIN-MAUERN UMGEBEN
Mdina ist komplett von einer Stadtmauer umgeben und besteht in erster Linie aus engen Gassen, in denen Sandstein-Gebäude so nah an Sandstein-Gebäude steht, dass man im Prinzip die ganze Zeit das Gefühl hat, entlang an Mauern zu laufen.

Im maltesischen Sommer hat diese Bebauung den großen Vorteil, dass sie viel Schatten spendet und es trotz Hitze halbwegs erträglich ist. Obwohl die älteste Stadt Maltas ein sehr beliebtes Tagesausflugs-Ziel ist, macht die Stadt der Stille ihrem Namen alle Ehre und wirkt dennoch sehr entspannt und ruhig.
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St. John’s Cathedral
Nachdem wir in Valletta die St. John’s Co-Cathedral bewundert hatten, war ich ja neugierig, auf das „echte Ding“, die Hauptkathedrale in Mdina. Während sie von außen ein wenig imposanter schien, fand ich das Innere ehrlich gesagt vergleichsweise langweilig (und ich konnte mich noch nicht mal zu einem Foto hinreißen lassen, um euch das zu beweisen).

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Palazzo Falson
Richtig begeistert hingegen war ich vom Palazzo Falson, dem ehemaligen Wohnhaus des schwedisch-stämmigen Kaufmanns und Philantrops Captain Olof Frederick Gollcher. Am Eingang bekommt ihr ziemlich coole Laser-Pointer, mit denen ihr auf alles „pointen“ könnt, was ihr auf den dazu gehörigen Kopfhörern erklärt bekommen wollt. Ich gebe zu, dass ein großer Teil des Vergnügens im Wettkampf bestand, wer am schnellsten klicken konnte. Aber auch davon abgesehen: Ihr bekommt einen tollen Eindruck, wie der gute Olof damals gelebt hat und habt beinahe das Gefühl, er lebe noch dort. Ich liebe diese Art von Museen einfach, in denen man durch das „Gesamtsetting“ laufen und sich anderer Leute (schöne) Häuser von innen anschauen kann!Mdina Reisetipps Palazzo Falson2

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CAFÈ UND RESTAURANT-TIPPS
Auch wenn Mdina klein ist, gibt es doch einige nette Läden, in denen ihr essen oder Café trinken könnt. Hier meine Tipps:

Xpresso Café im Palazzo de Piro

Für eine Pause kann ich euch das Xpresso Café  im lauschigen Innenhof des Palazzo de Piro sehr empfehlen! Mit etwas Glück könnt ihr direkt am Fenster in der Mauer sitzen und auf die maltesische Landschaft herunter schauen. Aber auch an den anderen Tischen lässt es sehr entspannt aushalten. Es gibt leckere Kuchen und richtig leckere Snacks – unsere Pause ist sehr viel länger geworden, als eigentlich geplant, aber so muss Urlaub halt sein!Mdina Reisetipps Xpresso Café im Palazzo de Piro1

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The de Mondion Restaurant

Phantastische Küche und eine Terrasse, die euch einen wunderschönen Blick bis zur Küste ermöglicht, bietet das Gourmet-Restaurant The de Mondion im Xara Palace Hotel. Die Preise lassen sich im gehobenen Bereich ansiedeln, dafür bekommt ihr aber neben dem tollen Ausblick auch erstklassiges Essen mit romantischem Ambiente. Und nach dem Dessert habt ihr die Stadt (fast) für euch allein!

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The Mondian Mdina

Ein Besuch von Mdina (wird übrigens Em-Dina ausgesprochen) ist bei einem Malta-Trip ein absolutes Muss – und für mich persönlich auch ein Bummel durch die Gassen in der Dunkelheit! Da es in Mdina nicht besonders viele Hotels gibt, und die meisten Tagestouristen halt wirklich nur tagsüber bleiben, hatten wir die vielen kleinen Straßen ganz für uns allein. Die Atmosphäre war einfach der Überwahnsinn! Und da ich in dieser Situation die Kamera einfach mal in der Tasche gelassen habe, habe ich an dieser Stelle heute leider kein Foto für euch (Schaut euch die Bilder oben an und knipst in eurer Fantasie das Licht aus).

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2 Comments

  • Reply
    saetzebirgit
    16. August 2015 at 10:06

    Ach, das macht richtig Lust auf Malta, von dem ich bislang keine richtige Vorstellung hatte. Tolle Bilder, danke sehr!

    • Reply
      fraeuleinimmerglueck
      31. August 2015 at 22:09

      Freut mich sehr, dass die Bilder dir gefallen :-)! Und noch schöner, dass mein Blogpost Lust auf Malta macht! Es ist wirklich eine Reise wert, hatte ich auch viel zu lange gar nicht auf dem Zettel!

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